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Jugendfeuerwehrtreffen der EURO-Region Erzgebirge / Krushnohori
Vom 09.09.2011 bis 11.09.2011 fand im Mortelgrund in Sayda das Jugendfeuerwehrtreffen der EURO-Region Erzgebirge / Krushnohori statt.
Die Jugendherberge Mortelgrund bot ideale Bedingungen für die Unterbringung und die Wälder der Umgebung für die Wettkämpfe.
Das Motto für den Vergleich stand unter der Überschrift „Waldbrand“.
 
16 Mannschaften, jeweils 8 aus Tschechien und aus den Kreisen Erzgebirge und Mittelsachsen waren angereist. Sie nahmen am Appell am Freitagabend teil. Die Eröffnung vollzog der Kreisbrandmeister Marcel Milkau des austragenden Landkreises „Mittelsachsen“.
Grußworte sprachen der Landrat Volker Uhlig vom LK Mittelsachsen, der 1. Beigeordnete Andreas Haustein vom LK Erzgebirge und der Bürgermeister Volker Krönert der gastgebenden Stadt Sayda.
 
Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer oder in der Herberge ging es am Sonnabend zum Wettkampf. In zwei Runden von etwa 4 km waren Wettkampfstationen aufgebaut. Hier mussten mit Geschicklichkeit und Schnelligkeit feuerwehrtypische Disziplinen bewältigt werden. Die Vorbereitung zu den Wettkämpfen hatten die Verantwortlichen mit den Kameraden der FFW Sayda getroffen. Am Wettkampftag wurden die Saydaer Kameraden von Kameraden der Wehren der Nachbarorte und vom Katastrophenzug aus Penig unterstützt.
Die 16 Mannschaften gingen mit je 5 Wettkämpfern und 2 Betreuern an den Start. Mindestens ein Mädchen musste in der Mannschaft sein. Die beste Vorbereitung hatten die tschechischen Teams. Sie konnten am Ende des Tages die ersten vier Plätze belegen.
Am Abend wurde in der Herberge zur Discomusik die Kameradschaft gepflegt.
 
Sonntagvormittag nach dem Frühstück gab es die große Siegerehrung. Zur Siegerehrung waren der stellv. Kreisbrandmeister Gerald Nepp, Referatsleiter Jörg Höllmüller und Bürgermeister Volker Krönert gekommen. Die Teilnahmeurkunden und Medaillen wurden an die Platzierten überreicht, ehe die Pokale an die Gewinner gingen.
Sieger wurde schon wie im Vorjahr die Mannschaft aus Duchcov.
Nach erlebnisreichen Tagen bei schönem Wetter und freundschaftlichen Eindrücke verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem Sirenenkonzert aus dem Mortelgrund.

 

 

 

Die Nachbarn sind nicht zu schlagen

Jugendfeuerwehren aus Tschechien und Deutschland haben am Wochenende in Sayda ihre Kräfte gemessen

Sayda. Der tschechische Feuerwehrnachwuchs ist dem hiesigen ein ganzes Stück voraus. Das haben die internationalen Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren der Euroregion Erzgebirge, die am Wochenende in Sayda stattfanden, klar gezeigt. Sieger wurde die Teplicer Mannschaft aus Háj u Duchcová. Den zweiten Platz belegte das Team Chomutov 2, und Bronze erkämpfte sich der Nachwuchs aus Osek. Die Cämmerswalder Jugendlichen belegten Platz 7, die Niederbobritzscher wurden Elfte und die Frauensteiner mit Platz 15 die Vorletzten. "Sind denn unsere tschechischen Freunde schneller oder geschickter, der Frage sollten wir jetzt mal nachgehen", zog der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerald Nepp Bilanz.

Ausrichter für die jährlich stattfindende Veranstaltung war diesmal der Landkreis Mittelsachsen, Austragungsort die Jugendherberge Mortelgrund. Teilgenommen haben acht tschechische und acht deutsche Mannschaften mit je fünf Mitgliedern. Zwölf Aufgabenbereiche waren auf einer etwa vier Kilometer langen Strecke verteilt. Los ging es mit einer ungewöhnlichen Übung, dem horizontalen Bierkastenstapeln. Maximal 30 Kästen mussten dabei in die Schwebe gebracht werden. Das Zielspritzen war dagegen eine gewohnte Übung. Weiter sollten die Teilnehmer per Schlauchboot ein Strahlrohr in einem aufgehängten Rettungsring platzieren. Das richtige Absetzen eines Notrufes, die Kopplung von sechs Saugschläuchen zu einem Ring und das Ertasten von zehn typischen Feuerwehrgeräten standen weiter auf dem Programm. Es folgten der Transport von Wasser in umgedrehten Verkehrsleitkegeln mit offener Spitze, das Durchqueren eines aus Seilen gefertigten Spinnennetzes, der Transport eines Tischtennisballs durch einen C-Schlauch, Kegeln mit einem ausrollenden C-Schlauch, ein Löschangriff nach Aufbau der Wasserversorgung und schließlich das Flechten eines Zopfes aus C-Schläuchen.

Melissa Erler gehört zur Frauensteiner Mannschaft und ist seit 2007 Mitglied der Jugendwehr. "Der Löschangriff lief gut, aber das Schlauchflechten hatte uns ganz schön vor Probleme gestellt", berichtet die 13-Jährige aus der Niederbobritzscher Mittelschule. Das bestätigte auch ihre Mitstreiterin Selina Fischer. Die Zwölfjährige besucht die Mittelschule in Rechenberg-Bienenmühle. "Der Wettkampf soll den Jugendlichen vor allem Freude machen, die Kollektive festigen und beim Kräftemessen anspornen", sieht der Frauensteiner Jugendwehrleiter Nico Zimmermann als wichtigstes Ziel.

 

erschienen am 11.09.2011 ( Von Peter Hertel )

 

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