Sie sind hier: Fotogalerie / Wehrleiter wird 50 Jahre 10.05.2010

Wehrleiter Frank Mielack

stellv. Wehrleiter Jürgen Philipp

Sebastian & Gerhard Richder von Zug 2

Mirko Beer

Mirko Beer, Jürgen Philipp & Arnd Philipp

Roberto Kotte

Frank Walter

Frank Neubert

Andreas Rothe

 

Kameraden Rückten bei ihrem Wehrleiter an!

 

 

 
Seit morgens tönt es rauf und runter Eilmeldung, Sondersendung - es wird noch bunter,die Kanzlerin, der Papst, die Queen heut` alle Richtung Sayda zieh`n... Von ARD bis zu Pro 7, keinem ist es verborgen geblieben. Von nah und fern es heute schallt: Der Frank wird 50 Jahre alt!

 

Man sieht ihm das Alter gar nicht an,dem Saydaer Feuerwehrhauptmann. Und ohne Frank geht fast nichts mehr, beim KAT-Schutz und der Feuerwehr.Der KAT-Schutz ist ein heikles Ding, nichts ist mehr so wie zu Beginn.

 

Einerseits will man`s erhalten, Zweite wollen`s umgestalten, "Brauch mer nicht", das sagen Dritte und der Frank sitzt in der Mitte. Gerne würd` er weitermachen,aber nicht mit neuen Sachen.

 

Der Zerfall der guten Truppe ist ihm dabei auch nicht schnuppe. Frank denkt laut: "Da mach ich Schluß!" Ramona ruft: "Welch ein Genuss!" Ist er dann doch was mehr zu Hause, als immer nur zur Mittagspause. Nichts dem Frank so ungeheuer, wie der Rauch vom Dachstuhlfeuer. Nur ein Rauch, den nimmt er hin,der aus dem Kopf kommt - über`m Kinn.

 

Diesen Rauch - wir wissens schon,mag Frank als Inhalation. Laster hat man - auch ganz fette,Franks Laster ist die Zigarette. Mit dem Rauchen aufzuhören - er versucht`s doch immer wieder, um dann schließlich festzustellen, "Nicht zu rauchen ist auch bieder". und `ne Zigarettenrunde auszugeben ist sein Brauch,um dann aller Welt zu sagen: "Rauchen tun die andren auch". und jedermann in dieser Stadt, wer Kippen und wer keine hat, der weiß, es wird wohl auch so bleiben,vom Plan wird viel, viel Rauch aufsteigen.

 

Was ihm dagegen Wert verleiht, sind Rührig- und Betriebsamkeit.Wenn wo was los ist - er darf nicht fehlen,Ramona wird die Zeit ihm geben.Nun schaut Ramona ganz erschrocken:"Was für ein Weib hängt an Frank`s Socken?"

 

Aus dem Fass haut es den Boden, hatte sie es doch verboten.Frank meldet voller Ungeduld:"Mich trifft dabei keine Schuld!"

 

Frank beruhigt mit viel Gefühle:"Frau`n wie Dich gibt´s hier nicht viele!"Gefahr bestanden hat hier eh nie,handelt sich`s doch um die Reni.

 

Eins kann man noch verraten,die Ehe hält - über Dekaden.Und der Frank - der kann nicht wenig,Frank ist multitaskingfähig.

 

Einerseits Ramona trösten,und dabei auf`s Rathaus rösten.Immer mit dem Ziel vor Augen,beim Kämmerer was rauszusaugen.

 

Kaum vergehen zwei, drei, vier Tage,quält ihn wieder eine Frage,muss mal schnell zum Rathaus kachel`num beim Kämmerer nachzustacheln.Nach der Arbeit - unermüdlich,wenn andere denken: nun wird`s gemütlich,ist er auf dem Weg zur Feuerwache Frank - in geheimnisvoller Sache.

 

Hämmern, klopfen und was spritzen,zwischendurch mal probesitzen.Zügig noch ne Betteltour - ist zwar wider der Natur,doch lässt sich da das Handwerk beten:"Habt ihr nicht was abzugeben?

 

Reifen, Farbe, Blaulichtlampe?"Frank beim Wegfahren ruft noch: "Danke!"Wir reden hier nicht von nem Hobel,inzwischen wird aus Lada - Opel.Frank fährt damit gleich unverfroren,zum Kämmerer - um nachzubohren.

 

Immer wieder muss man sagen,es sind Projekte die Frank plagen.Wie letztens zur Novembermitte,als Frank dastand mit der Bitte:"Lasst uns eine Hütte bauen,eine, nach der andren schauen."

 

Das müsste doch zu machen sein,auch wenn es ist zum Mondenschein.Aber wirklich nur ne kleine um dort zu braten ein - zwei Schweine.Von dem sich dann ein jeder hole,mit ner Portion vom Sauerkohle.

 

Dazu vielleicht noch ein paar Bier,das bringt dann Geld rein sag ich dir.Man so umgeht die Kassenmiese,ist des Wehrleiters Devise.Mit vollen Händen kann man fassen,in die dann frisch gefüllten Kassen -wenn`s mal wieder geht zu Werke,auf dem nahen Schwartenberge.

 

Wo - kaum traut man sich`s zu sagen,manch Frauen keine Kleidung tragen.Was Frank dabei ganz super fände,wenn das ein Kreislauf bleiben könnte.

 

Ein Tropfen hängt an seinem Zahn,und immer fester wird sein Plan.Und wieder ist Frank losgekarrt,hat Material zusammengescharrt.Bei Firmen fragen - das geht immer,umgeht man so doch das Gewimmer in des Kämm´rers Arbeitszimmer.

 

Der Frank steht da - mit einer Bitte:"Ich brauch` noch Zeug für meine Hütte".Schnell steht der Plan - so wird`s gemacht,nur aufs Gewicht gibt man nicht acht.

 

Beim Heben hat`s die Technik schwer,Frank holt noch schnell paar Räder her."Die muss man nur noch drunter schrauben -dann ab damit" so ist sein Glauben.

 

Die Technik hebt und hebt und hebt,die Hütte wie am Boden klebt.Frank erkundet das Desaster,"Notfalls hol`n wir Kran und Laster."Die Deichsel war`s, die hat`s verbogen,woanders werden Seismologen -zügig eine Warnung geben für ein mittelschweres Beben.

 

Denn immer wenn die Hütte ruckt -dann überall der Zeiger zuckt -an den ganzen Richterskalen,mit den nach oben off`nen Zahlen.

 

Als Frank davon im Radio hört,und grad`die Bundesstraße quert,er darüber mächtig feiert,weil er grad` mit der Hütte eiert,Immer auf der Straßenmitte,ständig murmelnd eine Bitte,endlich auf dem Plan zu stehen,eh`s die Polizei gesehen.

 

Nun steht sie da - auch voller Stolz,gebaut aus tonnenweise Holz.was nun hier so steht,- grad` so noch auf`ne Kuhhaut geht -hat Frank erlebt in hundert Tagenganz neben seinen Pflichtaufgaben.

 

Ein Glückwunsch noch mit einem Dank an unseren pflichtbewussten Frank.
Sicher hat er es erraten, das wünschen seine Kameraden!
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